Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik)

Die Bauchdeckenstraffung, in der medizinischen Fachsprache Abdominoplastik genannt, gehört zu den fünf populärsten Schönheitsoperationen in Deutschland. Dieser Eingriff zählt zu den größeren Operationen in der plastisch-ästhetischen Chirurgie und wird in der Regel von Patienten in Anspruch genommen, die unzufrieden mit ihrem Bauch sind.

Indikation: überdehnte, hängende Hautpartien

Leider ist es nicht in allen Fällen möglich, auf normalem Weg zu einem flacheren und straffen Bauch zu gelangen. Die Abdominoplastik kommt dann als eine chirurgische Maßnahme infrage, wenn die Haut und das Fettgewebe des Bauches erschlafft oder überdehnt sind und sich überschüssige Hautlappen bilden, die sich nicht mehr zurückbilden können. Diese überschüssigen Hautfalten entstehen häufig nach einer starken Gewichtsreduktion. Auch nach Schwangerschaften kann es passieren, dass sich die gedehnte Haut nicht mehr vollständig zurückbildet und ein hängender Hautüberschuss zurückbleibt. In solchen Fällen empfiehlt sich eine Bauchdeckenstraffung. In Köln gibt es mehrere Kliniken, die diese plastisch-ästhetische Operation durchführen.

Kein Ersatz für eine Gewichtsreduktion

Wer sich zu diesem chirurgischen Eingriff entschließt, muss sich darüber im Klaren sein, dass es kein Ersatz für eine Gewichtsreduktion ist. Zwar kann eine Bauchstraffung mit einer Liposuction kombiniert werden, jedoch wird in diesem Fall eine vorherige Reduktion des Gewichtes auf herkömmlichem Wege vorausgesetzt. Die Schnittführung des Eingriffes richtet sich nach dem Umfang und der Art des Hautüberschusses. Dabei wird unter Vollnarkose die Bauchhaut von dem darunterliegenden Unterhautfett sowie der Muskulatur gelöst und straffend nach unten gezogen. Der entstehende Hautüberschuss wird entfernt.

Normalerweise muss im Zuge dieses Vorgehens auch der Bauchnabel versetzt werden, damit er sich nach der Straffung wieder an der natürlichen Position befindet. Zum Schluss wird die Haut im Bereich des Unterbauches vernäht, wo die Nähte und späteren Narben von Badebekleidung oder der Unterwäsche verdeckt werden. Eine Bauchdeckenstraffung in Köln führt unter anderem Dr. med. T.D. Chi Bösenberg-Pham in ihrer Praxis für Plastische Chirurgie durch.

Da eine Abdominoplastik ein chirurgischer Eingriff unter Vollnarkose ist, wird sie stationär durchgeführt und ist mit einem Klinikaufenthalt von bis zu drei Tagen verbunden. Wenn die Dränagen entfernt wurden, kann der Patient in der Regel die Klinik verlassen. In den darauffolgenden zwei Wochen sollte man außerdem eine arbeitsfreie Zeit einplanen. Sport und ähnliche Belastungen sollten jedoch wesentlich länger, mindestens sechs Wochen lang, vermieden werden. Den Heilungsverlauf kann der Patient mit dem Auftragen spezieller Salben und durch Kühlung unterstützen. In der ersten Zeit muss außerdem eine feste, das Gewebe stützende Miederhose über dem Bauch getragen werden.
medical_beuaty_pure_Rubrik_bilder_Bauchstraffung
Behandlung: stationär
Dauer: ca. 2-2,5 Std.
Wirkung: dauerhaft
Betäubung: Narkose