Oberarmstraffung

Mit zunehmendem Alter erschlafft sowohl bei Männern als auch bei Frauen das Bindegewebe und die Spannungskraft der Haut lässt nach. Aber auch eine Schwangerschaft, starke Gewichtsabnahme oder eine anlagebedingte Bindegewebsschwäche hat nicht selten unschöne Haut- und Hautfettgewebsüberschüsse zur Folge. Treten diese an den Oberarmen auf, können sie nicht nur sehr störend sein, sondern sind besonders in den Sommermonaten kaum durch die Kleidung zu verbergen, was bei den Betroffenen einen besonders hohen Leidensdruck hervorruft. Denn gerade die Innenseite der Oberarme ist reich an sehr dünnem, zarten Gewebe und weist zudem nicht selten unschöne kleine Fältchen auf, welche die Haut alt und knittrig wirken lassen. Mit einer operativen Oberarmstraffung können solche Überschüsse entfernt und die verbleibende Haut gestrafft werden, sodass die Patienten sich in ihrer Haut wieder wohl fühlen und ihre Lebensqualität erhöhen können. Zudem kann die Straffung mit einer Fettabsaugung (Liposuktion) kombiniert werden, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Wie läuft eine Oberarmstraffung ab?

Je nach Befund kommen unterschiedliche Operationsmethoden zum Einsatz. Welche Methode für Sie am geeignetsten ist, bespricht unsere Ästhetisch-Plastische Chirurgin in einem ausführlichen Beratungsgespräch mit Ihnen. Resultiert die überschüssige Haut aus einer starken Gewichtsabnahme, kann die Straffung der Oberarme auch medizinisch notwendig sein. Wir helfen Ihnen gerne bei der Klärung, ob die Kosten der Behandlung in diesem Fall von Ihrer Krankenkasse übernommen werden. Die verbleibenden Narben liegen entweder an der Oberarminnenseite oder nur in der Achselhöhle, können nach vier Wochen mit speziellen Cremes zusätzlich gepflegt werden und sind daher nach dem Eingriff kaum sichtbar, sodass Sie sich wieder rundum wohl in Ihrer Haut fühlen können. Das Tragen von kurzer, sommerlicher Kleidung ist nun endlich kein Problem mehr.

Die Oberarmstraffung wird in unserer Praxis sehr schonend durchgeführt. Sie erfolgt entweder ambulant oder stationär und dauert zwischen einer und zwei Stunden. Wird die Behandlung stationär durchgeführt, so können Sie die Klinik bereits nach wenigen Tagen wieder verlassen. Auch anfängliche Schwellungen sowie Blutergüsse klingen bereits innerhalb weniger Tage wieder ab. Im Anschluss an die Operation ist für 4 – 6 Wochen das Tragen bestimmter medizinischer Kompressionsverbände erforderlich, um den Heilungsprozess zu unterstützen. Die Ausfallzeit beträgt zwischen einer und zwei Wochen. In dieser Zeit sollten große, intensive Armbewegungen so weit wie möglich vermieden werden. Sportliche Aktivitäten sind bereits nach 3 - 6 Wochen wieder möglich.
medical_beuaty_pure_Rubrik_bilder_Oberarmstraffung
Behandlung: ambolant/stationär
Dauer: ca.1-2 Std.
Wirkung: dauerhaft
Betäubung: Narkose