Schweißdrüsenbehandlung

Vermehrtes Schwitzen kann lästig und unangenehm sein – und in schwerwiegenden Fällen zu sozialer Isolation führen. Vor allem, wenn es unabhängig von der Umgebungstemperatur oder körperlicher Anstrengung auftritt. Zur Behandlung der übermäßigen Schweißsekretion (axilläre Hyperhidrose) stehen verschiedene Methoden zur Verfügung:

Botulinumtoxinbehandlung gegen vermehrtes Schwitzen:

Botulinumtoxin A wird erfolgreich zur Behandlung von übermäßigem Schwitzen im Achselbereich und an den Händen angewandt. Bei diesem Eingriff spritzt man über mehrere kleine Einstiche Botulinumtoxin A direkt unter die Haut, beispielsweise in der Achselhöhle. Hierdurch wird die Schweißproduktion gehemmt. Die Wirkung hält ca 6 - 8 Monate an und kann danach wiederholt werden. Für all diejenigen, die eine dauerhafte Lösung des Problems anstreben, empfiehlt sich eine operative Schweißdrüsenkürettage.

Operative Schweißdrüsenkürettage:

Eine dauerhafte Verminderung der Schweißsekretion und somit eine Normalisierung des Schwitzens kann mit einer Schweißdrüsenkürettage (Saugkürettage) in Tumeszenslokalanästhesie erzielt werden. Bei diesem Eingriff wird dieselbe Operationstechnik wie bei der Fettabsaugung angewandt. Mittels eines kleinen Schnitts unterhalb der Achselhöhle (welcher später kaum noch zu sehen sein wird) werden die Schweißdrüsen um Unterhautgewebe gezielt abgesaugt. Der Eingriff erfolgt in der Regel ambulant in lokaler Betäubung oder wahlweise in einem Dämmerschlaf. Anschließend wird ein Druckverband angelegt, welcher wenige Tage getragen werden soll. Anfängliche Schmerzen und Blutergüsse klingen rasch wieder ab. Die bei der Schweißdrüsenkürettage erzielten Ergebnisse sind sehr gut, sodass die Patienten in der Regel vollkommen beschwerdefrei sind und somit über eine deutlich höhere Lebensqualität verfügen.
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Behandlung: Botox
Dauer: ca. 20 min.
Wirkung: 6-12 Monate
Betäubung: auf Wunsch
Ausfallzeit: keine